Aktuelles

33-jähriges Jubiläum des Diözesanverbandes

Am 8. Oktober 2019 beging der Diözesanverband sein 33-jähriges Jubiläum in der Landesakademie Ochsenhausen. Zahlreiche neben- und hauptberufliche Kirchenmusiker/innen sind der Einladung gefolgt und erlebten einen schönen Festakt mit anschließendem Beisammensein bis in die Morgenstunden.

Kirchenmusiker-Verband Rottenburg-Stuttgart feiert außergewöhnliches Jubiläum

Am 8. Oktober hat der Diözesanverband der Kirchenmusiker seine Mitglieder zur Feier seines 33jährigen Jubiläums eingeladen – 41 Mitglieder folgten der Einladung und erlebten in der Landesakademie Ochsenhausen einen unterhaltsamen und zugleich informativen Abend.

An das gemeinsame Abendessen schloss sich ein Sektempfang an, bei dem sich die Teilnehmer vorstellten: Verbandsvorstand, Gründungsmitglieder sowie haupt- und nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker zeugten von der großen Bandbreite der Mitglieder und zeigten mit ihrer Altersspanne, dass der Verband eine musikalische Heimat für junge, ältere und junggebliebene Mitglieder bietet, die hier bei aller Vielseitigkeit ihrer Arbeit eine gemeinsame Basis finden. Dass der Verband mit der „33“ ein eher ungewöhnliches Alter zum Anlass für eine Jubiläumsfeier gewählt hat, begründete Marianne Aicher als Verbandsvorsitzende damit, dass man als Kirchenmusiker viel zu aktiv sei, um bis zum nächsten „runden“ Jubiläum warten zu können.

Nachdem die Anwesenden den Festakt zum Jubiläum mit einem gemeinsam gesungenen Bach-Choral eröffnet hatten, berichtete Marianne Aicher über die Vielseitigkeit und den Stellenwert der Kirchenmusik in der heutigen Zeit: Das „Überleben“ der Orgel beim Brand von Nôtre Dáme in Paris sei ein Zeichen für die Überlebenskunst der Kirchenmusik, deren Vielseitigkeit bereits in den Worten des 150. Psalms zum Ausdruck kommt, in denen viele unterschiedliche Instrumente zum Lob Gottes aufgezählt werden. Nach einem weiteren Liedbeitrag betonte Diözesanmusikdirektor Walter Hirt in seinem Grußwort die Wichtigkeit der guten Zusammenarbeit zwischen Verband und Diözese und zeigte zugleich die Notwendigkeit eines Berufsverbandes als Interessenvertretung der in ihm organisierten Mitglieder auf. Nach einem weiteren Lied referierte Diözesanpräses Pfarrer Thomas Steiger darüber, dass man in einer Zeit zunehmender Kritik und abnehmender Gottesdienstbesucherzahlen Kirche nicht als eine Institution betrachten solle, sondern als eine universelle Kirche, die überall dort stattfinde, wo Menschen glauben und Glauben verkünden, so wie es in der Kirchenmusik in ganz besonderer Weise geschieht. Bei allen Ansprachen wurde deutlich, dass sich die Musikausübenden zugleich untereinander vernetzen und nach außen öffnen müssen, um zukunftsfähig zu sein, und dass der Berufsverband genau diese Aufgabe perfekt erfüllt.

Für beste Unterhaltung sorgte anschließend Thomas Schwarz, der als „Voralb-Komödiant“ in die Rolle eines Pfarrers schlüpfte und die Lachmuskeln der Anwesenden mit seinen Wortbeiträgen und seinem schauspielerischen Talent in einem sehr gelungenen Vortrag vielfach strapazierte. Einen abschließenden Rückblick auf die Verbandsaktivitäten der letzten Jahre und Jahrzehnte vermittelte die Bildershow, in der die Kirchenmusikdirektoren Markus Grohmann und Rudi Schäfer viele schöne Erinnerungen revuepassieren ließen und die vielseitigen Aktivitäten des Verbandes in vielen Bildern nacherleben ließen. So inspiriert endete der Festakt in einem gemütlichen Beisammensein, das sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Nach Übernachtung und Frühstück hatten die Gäste dann noch die Möglichkeit, einer Fortbildung der Dekanatskirchenmusiker beizuwohnen und sich dabei über die Landesakademie Ochsenhausen, Komponisten aus Oberschwaben, die wissenschaftliche  Transskription alter Notensätze, Neuerungen in der TBQ-Ausbildung und die Orgel der jüngst zur Basilika erhobenen Klosterkirche der Landesakademie zu informieren.

„So etwas muss man möglichst bald wiederholen“ lautete das einhellige Fazit der gelungenen Jubiläumsveranstaltung, und so darf man auf das 35jährige Verbandsjubiläum in zwei Jahren schon jetzt sehr gespannt sein.

Thomas Meinert



Zurück



Durch das Anklicken des Buttons "Ich stimme zu" erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter Datenschutz.
Ich stimme zu